







Als Erstes möchte ich mich an dieser Stelle bei meinem Mann bedanken, der es in seiner einfühlsamen und tatkräftigen Art treffsicher verstanden hat, mich auf meiner Suche, meine vagen, im besten Fall nur schemenhaft bestehenden Vorstellungen in Bezug zu meinem Projekt „eigene Homepage“, zu unterstützen und umzusetzen, sodass ich vom nun vorliegenden Endergebnis völlig verzaubert, um nicht zu sagen, „platt“, bin.
Auf diesen Seiten möchte ich Dich dazu einladen, einen Eindruck von mir zu bekommen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, was mich dazu bewogen hat, so zu Arbeiten, so zu Denken und so zu meinem Leben zu stehen, wie ich es tue.
Schon als kleines Mädchen haben mich Menschen in ihrer sichtbaren Unterschiedlichkeit überaus fasziniert, weil sie alle anders aussahen, alle in gewisser Weise eine andere Sprache sprachen oder aber zB. ihre Speisen anders zubereiteten und vieles mehr. Damit war unbewussterweise klar, dass alles „Anders-Seiende“ meine neugierige Aufmerksamkeit auf sich zog, ob ich wollte oder nicht. Meine furchtlose und offene Art mit jedem Menschen zu sprechen, alles probieren zu wollen, was zB. irgendwie nach Essen roch oder danach aussah, brachte meine Eltern öfter an den Rand der Verzweiflung und so wuchs ich überaus neugierig und wohl behütet auf.
Bis diese heile Welt jäh aus den Fugen gerissen wurde, denn in meinem neunten Lebensjahr starb völlig unverhofft mein Vater, welches nicht ohne Folgen bleiben wird.
Von diesem Moment an, lebte ich quasi wie in zwei von einander losgelösten Welten.
Fortan gab es ein konkretes „Hier“, wo ich bin, und es gab ein unbekanntes, geheimnisvolles surreales „Da“, ein himmlischer Ort wo angeblich mein Vater sein soll (ist). Auf meinem weiteren Lebensweg begleiteten mich nunmehr diese beiden Welten von „Hier“ und „Da“ auf Schritt und Tritt. Immer wenn ich aus einer aussichtslos scheinenden Situation nicht mehr weiter wusste, flüchtete ich ins „Da“.
Im Zuge meines Erwachsen-Werdens verlor ich leider den Bezug zu der anderen Welt, dem besagten Dasein, denn angeblich sollten nun andere Spielregeln Gültigkeit für mich haben. Wie das Leben aber so spielt, wurde der Wunsch in mir, mich dem Vergessenen wieder nähern zu wollen, so gross, dass ich mich in den vergangenen Jahren wieder auf die Suche nach der Welt jenseits der Diesseitigen machte.
In der esoterisch-spirituellen Welt begegneten mir sinnbildlich wieder all die Menschen aus meiner Jugend, sie sprachen anders, sie kleideten und sie ernährten sich anders und der anfänglich offen stehende Kreis wurde zunehmen wieder geschlossen. Fasziniert und in den meisten Fällen nahezu furchtlos, ging ich wieder auf alles und jeden zu und probierte aus, was mir die jeweilige Situation zeigen wollte.
Heute weiss ich, wo „Hier“ ist und wo „Da“. Ich bin also so, wie ich bin und ich bin einfach „ICH“, unabhängig davon ob ich „Hier“ oder „Da“ bin und dass „ICH“ in einem übergeordneten harmonischen Wechselspiel des ursächlichen ALL-EIN-SEINs eingebunden bin, in dem alles erdenkliche SEIN darf und uns SEIN kann.
Wenn auch Du zu den neugierigen Menschen gehörst, die offen und unvoreingenommen das Leben in seiner mannigfaltigen Pracht erleben und erkunden wollen, lade ich dich ein, mich und meine Welt nähern kennen zulernen und wer weiss, vielleicht kreuzen ja sich unsere Wege einmal.
In diesem Sinne wünsche ich dir beim „Rumstöbern“ viel Spass und verbinde meine virtuelle „Einladung“ mit meinen herzlichsten Grüssen,
PIA CARMEN CLAVADETSCHER
The Spirit of Plutonia